DDR Blechkuchen

Kokosblechkuchen

Ständig ist man auf der Suche nach neuen Ideen, neuen Klamotten, neuen Rezepten, neuen Innovationen. Aber wieso geben wir uns eigentlich nicht wenigstens einmal zufrieden mit dem was wir schon haben?

Wenn ich alleine zu Hause sitze und nichts mit mir anzufangen weiß, denke ich über neue Ideen nach. Ideen über süße Geschenke, über neue Projekte, über wilde Überraschungsparties für alte Freunde, über verrückte Lebenspläne, über einen neuen kreativen Blogbeitrag.

Wieso kann ich nicht einfach ein Geschenk von meiner Geschenkliste auswählen, auf der schon gefühlt hundert Ideen stehen?

Wenn ich meinen Kleiderschrank öffne und enttäuscht feststelle, dass ich nichts zum anziehen habe (mein Kleiderschrank platzt bald, so voll ist er),  dann sehe ich mich schon in der nächsten Shoppingpromenande mit einem leckeren Smoothie in der einen und tausend Tüten in der anderen Hand durch die Geschäfte schlendern.

Wieso reichen die neuen Klamotten, die ich letzte Woche gekauft habe und die weiteren 1.000.000 Teile im Schrank nicht aus?

Wenn ich ein ansprechendes Rezept finde, überlege ich mir sofort, wie ich es verändern kann und was ich noch hinzufügen könnte, aber wieso eigentlich ?

Wieso lasse ich es nicht einfach so und genieße es so wie es ist?

Wenn ich nachts nicht schlafen kann grüble ich stundenlang über neue Innovationen nach, die dann am nächsten Tag gleich mit meinem Freund ausführlich diskutiert werden.

Wieso reicht es denn nicht nur einen Geschirrspüler zu haben, muss es denn noch einer sein, der das Geschirr selber ab- und einräumt?

Trotz dem ständigen Wunsch und der ständigen Suche nach Neuem, kann ich mich doch nicht so ganz von dem Alten lösen.

Es gibt einfach alte Sachen die man einfach nicht verändern muss, wie zum Beispiel die köstliche Nudelsuppe meines Opas (nur er bekommt sie so gut hin), den alten Schal meiner Mama (tausend Löcher, aber vielleicht kommt das ja mal in Mode). Und ich liebe die alte Couch meiner besten Freundin. All das sind Dinge, die man nicht versucht zu ändern, weil sie uns etwas bedeuten und wir mit ihnen unsere Erinnerungen festhalten.

Manchmal  ist es einfach gut, Dinge nicht zu verändern, sondern sie genauso klassisch und traditionell zu nehmen wie sie sind.

Im heutigen Beitrag geht es um einen Bienenstich, wie ihn unsere Großeltern wohl backen würden.

Blechkuchen

Arbeitszeit: 15 Minuten

Backzeit: 30 Minuten bei 170 Grad

Was benötigen wir:simpler Blechkuchen

  • 400g Mehl
  • 450g Zucker
  • 3 Eier
  • 300 ml Buttermilch
  • 1 Päckchen Backpulver

Für den Belag

  • nochmal 75g Zucker
  • 200g Kokosraspeln
  • 200g Schlagsahne
  • 100g Butter

 

 

 

 

Die Zubereitung:

Als erstes stellen wir aus Mehl, Zucker, Backpulver, der Buttermilch und den Eiern einen Teig her. Dieser muss dann auf ein gut gefettetes Backblech. Nun mischen wir die Koksraspeln mit 75g Zucker und verteilen alles noch vor dem Backen gleichmäßig auf den Teig. Jetzt geht es  für 30 Minuten bei 17o Grad Ober- und Unterhitze in den Ofen. Zum Schluss geben wir nur noch ein Gemisch aus zerlassener Butter und der Schlagsahne über den gebackenen Kuchen.

Ihr werdet sehen, dieses alte Rezept haut euch immer wieder von Neuem vom Hocker, ganz egal wie alt es auch ist.

Eure Michèle

Kokos bienenstich

 

 

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